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Eisenbahnerbe
Eisenbahn- und Fernmeldemuseum in Haapsalu
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Eisenbahn- und Fernmeldemuseum in Haapsalu

Eisenbahn- und Fernmeldemuseum in Haapsalu

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Das Eisenbahn- und Fernmeldemuseum befindet sich im Gebäude und Gelände des Bahnhofes Haapsalu, der mit Holzschnitzereien verziert und im Stile des Historismus gebaut ist. Es bietet eine Zeitreise in die Geschichte der Eisenbahn in Estland.

Die Besucher werden von einem höflichen Bahnhofsvorsteher aus den 1930er begrüßt, und man kann einen Blick in die Poststelle des Bahnhofes werfen.

Der Bahnhof hat einen ungewöhnlich langen überdachten Bahnsteig (213,6 m). Das nostalgische Bahnhofsgedränge und das Pfeifen der Dampflokomotive kann man durch einen Knopfdruck ganz modern wieder ins Leben rufen.

Die Sammlung an Schienenfahrzeugen umfasst Dampf- und Diesellokomotiven, Waggons und Draisinen. Auf dem Gelände des Bahnhofes wurden ein Wasserturm, ein Depot, eine Drehscheibe und Wohnhäuser der Bahnarbeiter bewahrt.

Das Bahnhofsgebäude wurde gleichzeitig mit der Eisenbahnstrecke Keila-Haapsalu am Anfang des 20. Jahrhunderts nach einem Originalprojekt gebaut. Im Vergleich zu anderen Bahnhöfen war es prachtvoller, weil mit einem möglichen Besuch vom russischen Kaiser und seiner Familie gerechnet wurde. Im Bahnhof findet man den Kaiserpavillon und einen großen Raum für Empfänge im Sommer. Die Stadt ist ein von den russischen Kaisern geschätzter Sommerurlaubsort, und der Kaiser selbst habe die Bauidee unterstützt und geholfen, den Plan zu verwirklichen.

Der erste Personenzug traf 1904 in Haapsalu ein, der letzte erreichte die Stadt 1995.

Vom Museum aus kann man eine Erkundungsfahrt durch die Stadt mit dem Zug Peetrike unternehmen.
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